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< Das Buch Mormon | Zeugen(Weitergeleitet von BMZeugen/Charakter)
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Kritker behaupten, dass die Zeugen zwar subjektiv ehrlich waren, aber Opfer einer 'Halluzination' oder 'Hypnose' durch Joseph Smith waren.
(Anmerkung: Die Hervorhebungen in den folgenden Zitaten wurden hinzugefügt)
David Whitmer wurde, so wie den anderen Zeugen, vorgeworfen, er habe sich dahingehend täuschen lassen zu denken, er habe einen Engel und die Platten gesehen. Ein Beobachter erinnert sich an einen Fall, als David so beschuldigt wurde und sagt:
Martin Harris drückte sich ebenso aus, um sein Erlebnis von 1829 zum Ausdruck zu bringen:
Oliver Cowdery wurde gefragt: „Beruhte Ihr Zeugnis auf einem Traum, war es Einbildung, war es eine Illusion?” Er antwortete ebenfalls so, wie die beiden anderen Zeugen:
Die drei Zeugen hatten die Gelegenheit, ihr Zeugnis zu relativieren, doch bestanden alle darauf, dass ihre Vision buchstäblich und unmissverständlich gewesen sei. Zusätzlich bestätigten sie die Buchstäblichkeit des Ereignisses damit, dass sie sagten, ihre körperlichen Ohren hätten eine himmlische Stimme gehört. Kritiker verdrehen die historischen Berichte in dem Bemühen, die unbequemen Zeugen loszuwerden, doch ihre Zeugnisse können nicht überzeugend verworfen werden.
Zeugen für das Buch Mormon |
Die drei Zeugen
Die acht Zeugen
Andere Zeugen
Kritiker machen geltend, dass weil die meisten Zeugen miteinander verwandt waren, ihrer Zeugenaussage nicht getraut werden kann.
Drei der Zeugen waren mit Joseph Smith verwandt
Fünf der elf Zeugen waren Söhne von Peter Whitmer Sr, der Joseph und Oliver einen Platz zum Übersetzen zur Verfügung gestellt hatte.
Zwei der Zeugen heirateten in die Familie Whitmer.
Der letzte Zeuge war Martin Harris, der die Veröffentlichung des Buch Mormons finanziert hat und als der erste Schreiber gearbeitet hat vor dem Verlust der 116 Seiten.
Und so haben die Kritiker sicherlich recht, wenn sie hervorheben, dass die meisten der Zeugen miteinander verwandt waren.
Konfessionskritiker machen sich bei dieser Bewertung der Doppelmoral schuldig, da viele von den Aposteln Jesu gleichermaßen eng verwandt waren.
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Kritiker behaupten, dass Joseph Smith gesagt hätte, die Goldplatten zu sehen würde den Tod zur Folge haben. Damit habe er nur die Tatsache zu verbergen wollen, dass die Platten in Wirklichkeit gar nicht existierten.
Joseph Smith — Lebensgeschichte 1:42 beschreibt die Bedingungen, wie er mit den Platten umgehen sollte.
Demgemäß war es Joseph, der sein Leben riskierte, falls er irgend jemanden die Platten gezeigt hätte, außer denen, denen sie zu zeigen er geboten von Gott wurde, nicht derjenige, dem Joseph sie zeigte.
Natürlich haben wir auch das Zeugnis der Drei und der Acht Zeugen, die alle die Platten gesehen haben, ohne von Zerstörung bedroht worden zu sein.
Fawn Brodie behauptete, Joseph hätte zu Martin Harris gesagt, dass Gottes Zorn ihn niederstrecken würde, wenn er die Platten untersuchen oder sie während der Übersetzung sehen sollte. Dies wird durch eine Sekundärquelle unterstützt: Charles Anthons Statement bezüglich des Besuchs von Martin Harris in Eber D. Howes Antimormonenbuch Mormonism Unvailed. Anthon erklärte:
In Mormonism Unvailed behaupten Peter Ingersoll und Sophia Lewis, dass Joseph ihnen gesagt habe, dass wer auch immer die Platten sehe, sterben werde.
Peter Ingersoll war eine feindselige Quelle. Dies hier hat er behauptet, dass Joseph es ihm gesagt habe.
Hier haben wir eine Erklärung, die angeblich von Joseph Smith ist, nämlich dass "kein Mensch es mit bloßem Auge sehen und noch weiterleben könnte." Doch sehen wir auch, das gemäß Peter Ingersolls Aussage, Joseph auf die ganze Idee mit der "goldenen Bibel" spontan und "aus Spaß" kam. Dann behauptet er, Joseph hätte ihm anvertraut, dass die Platten in Wirklichkeit überhaupt nicht existieren würden. Es gibt so viele Unstimmigkeiten zwischen dieser Geschichte und die Aussagen zahlreicher anderer Zeugen, dass man sich fragt, ob Peter Ingersoll derjenige war, der sich einen Spaß mit seinem Publikum erlaubte. Ingersolls Behauptung, dass Joseph die Geschichte an Ort und Stelle erfand, kann bezweifelt werden, weil Joseph diversen Leuten von Moronis Besuchen erzählte, und zwar lange bevor die Platten geborgen hatte.. (siehe z. B. die vielen Erinnerungen der Familien Knight).
Bei der Prüfung des Zeugnisses von Sophia Lewis finden wir folgendes:
Hier finden wir, dass die Platten nicht nur von niemandem betrachtet werden konnten, sondern auch, dass der einzige, der sie "öffnen" könnte, Josephs erstgeborenes Kind sein sollte. Sophia Lewis's Zeugnis ist allerdings suspekt. Hezekiah M'Kune, Levi Lewis und Sophia Lewis gingen zusammen, um ihre Aussagen vor dem Richter zu machen. Ihre Zeugnisse hatten eine bemerkenswerte Ähnlichkeit und enthielten die ungewöhnliche Behauptung, dass Joseph ausgesagt hätte, so gut zu sein wie Jesus Christus.“ Diese Behauptung wird von niemandem berichtet, der den Propheten kannte, Diese Behauptung wird von anderen Personen, die den Propheten kannten, nicht gemacht, was darauf hinweist, dass diese drei ihre Geschichte ausdachten und abglichen, bevor sie ihre Aussagen machten. [4]
Es ist bemerkenswert, dass Emma Smith, die ihrem Mann Joseph zugegebenermaßen viel näher stand als die zuvor zitierten feindlichen Quellen, nie eine Strafe für das Anschauen der Platten erwähnte. Vielmehr wurde 1879 bei einem Interview mit ihrem Sohn Joseph Smith III in 1879 das folgende Gespräch aufgezeichnet.
Emma konnte sich daher nicht an eine konkrete Bedrohung erinnern, dass eine unbefugte Einsicht der Platten mit einer Vernichtung verbunden wäre.
Der einzige Bericht aus erster Hand — der, den Joseph Smith selbst erstellte, sagt, dass es Joseph sein würde, der vernichtet werden würde, wenn er die Platten einem anderen zeigen würde, außer der Herr habe es so geboten. Viele Schilderungen, die sich mit Joseph befassen und in denen er behauptet haben solle, dass jeder andere, der die Platten zu Gesicht bekommen werde, sterben werde, stammen von Menschen, die Gegner Josephs und der Kirche waren. Bezeichnenderweise gibt es in Emmas Aussage keine Erwähnung der angeblichen Strafe für die unbefugte Einsichtnahme der Platten.
Zeugen für das Buch Mormon |
Die drei Zeugen
Die acht Zeugen
Andere Zeugen
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Kritiker behaupten, man könne den Zeugen nicht trauen oder sie seien unzuverlässig, da sie labile Persönlichkeiten gewesen seien, die zu übermäßiger Begeisterung und zu Übertreibungen neigten.
William Lang, der in Cowderys Anwaltskanzlei ausgebildet wurde, kannte ihn viele Jahre. Lang war ein Mitglied der Anwaltskammer von Ohio und diente als Staatsanwalt, als Erbschaftsrichter, Bürgermeister von Tiffin, Kreiskämmerer und zwei Legislaturperioden im Senat von Ohio. Er wurde von seiner Partei zweimal für wichtige Ämter im Staat nominiert.[3]
Lang schrieb über Cowdery:
Herr Cowdery war ein fähiger Rechtsanwalt und ein großartiger Advokat. Sein Benehmen war locker und in der Art eines Gentleman. Er war höflich, würdevoll, doch zuvorkommend... Bei all seiner netten und freundlichen Veranlagung gab es aber einen Zug der Traurigkeit, der sein ganzes Wesen zu durchwirken schien. Sein Zusammensein mit anderen war charakterisiert durch die große Menge Informationen, die er mitteilte und durch die Schönheit seiner musikalischen Stimme. Seine Reden vor dem Gericht und den Geschworenen waren durch ein hohes Maß an Redekust gekennzeichnet mit billianter und juristischer Kraft. Er war bescheiden und reserviert, sprach niemals schlecht über irgendwen, beklagte sich nie.[4]
Harvey Gibson, ein politischer Gegner von Oliver und ebenfalls Rechtsanwalt (dessen Staue jetzt vor dem Gerichsgebäude von Seneca County steht), schrieb:
Cowdery war ein fähiger Rechtsanwalt und an angenehmer, untadeliger Gentleman.[5]
Sogar frühe Antimormonen, die Harris kannten oder jene kannten, die Harris kannten, glaubten dass er ein ehrenwerter, fleißiger, wohlwollender und würdiger Bürger war.[6] Die Lokalpresse schrieb über Harris' Abreise mit den Heiligen:
Vergangene Woche machten sich mehrere Familien, fünfzig an der Zahl, aus dieser Stadt auf den Weg ins „gelobte Land”, Harris unter ihnen. Mr Harris, stets ein ehrbarer und aufrechter Mann sowie ein wohltätiger und hilfsbreiter Nachbar, war einer der ersten Siedler dieser Stadt gewesen und einer der ersten, der an das „Buch Mormon” glaubte. Durch ehrlichen Fleiß schaffte er sich ein ansehnliches Vermögen - und nun lässt er einen großen Kreis an Freunden und Bekannten zurück, die seinen Irrglauben zutiefst bedauern. [7]
Pomeroy Tucker, der Harris kannte, aber nicht ans Buch Mormon glaubte, bemerkte einmal:
Wie man die Tatsache, dass Harris seinen Namen unter eine solche Erklärung [sein Zeugnis im Buch Mormon] setzte im Hinblick auf seinen Charakter der Aufrichtigkeit, der ihm immer eigen war, in Einklang gebracht werden soll, könnte nie einfach erklärt werden.[8]
Einige Kritiker äußerten die Meinung, dass Harris die Tendenz hatte, sich mit einer Anzahl von HLT-Splittergruppen zusammenzutun, zeige dass er „labil und von charismatischen Führern leicht zu beeinflussen” gewesen sei.[9]
Diese Behauptung verdreht die Aktivitäten von Harris während dieser Zeit grundlegend.[10] Matthew Roper schreibt:
Martin wurde im Dezember 1837 in Kirtland, Ohio ausgeschlossen, wo er die nächsten 32 Jahre blieb. Während dieser Zeit pflegte er Kontakt mit Warren Parrisch und anderen Abtrünnigen aus der Kirtland-Periode, die eine Kirche organisierten. Am 30. März 1839 schrieb George A. Smith einen Brief aus Kirland, in dem er einige der Spaltungen in der Gruppe um Parrish beschrieb. „Letzten Sabbat erhob sich unter der Parrish-Partei eine Spaltung bezüglich des Buches Mormon; John F. Boynton, Warren Parrish, Luke Johnson und andere sagten, es sei Unsinn. Martin Harris gab dann Zeugnis von seiner Wahrheit und sagte, alle würden verdammt werden, falls sie es zurückwiesen.” Eine solche Tat lässt wohl ein bedeutendes Maß an Unabhängigkeit erkennen, etwas wofür Harris im allgemeinen nicht gelobt wird.[11]
In ganz Richmond, Missouri kannten die Nichtmormonen David Whitmer als ehrenhaften, vertrauenswürdigen Bürger. Als ein Antimormone in Davids Heimatstadt einen Vortrag hielt, in dem er David als unehrenhaft kennzeichnete, antwortete die örtliche (nichtmormonische) Zeitung mit einem „Editorial auf der Frontseite, das zwar dem Mormonismus nicht wohlgesonnen war, aber auf den '46 Jahren privater Bürgerschaft in Richmond von Seiten David Whitmers ohne Fehl und Tadel' bestand.[12]
...Im folgenden Jahr schrieb der Herausgeber eine Ehrung von David Whitmer aus Anlass seines 80. Geburtstages. Er betonte immer noch „ohne Bedauern für die Vergangenheit, dass er die Herrlichkeit des Engels gesehen habe.” Das ist das wesentliche Thema des Lebens von David Whitmer. Während seiner 50 Jahre in nichtmormonischer Gesellschaft bestand er mit dem Feuer seiner Jugend darauf, dass er wisse, das Buch Mormon sei göttlich offenbart. Realtiv wenige Leute in Richmond konnten so ein Zeugnis restlos akzeptieren, doch keiner zweifelte an seiner Intelligenz oder völligen Aufrichtigkeit.[13]
Die Zeugen wurden als ehrenhafte, verantwortungsbewusste und intelligente Männer betrachtet. Ihre Zeitgenossen wussten nicht recht, was sie mit drai Männern machen sollten, die Zeugnis gaben von Engeln und Goldplatten, doch sie bestritten nie den Charakter oder die Zuverlässigkeit der Männer, die dieses Zeugnis gaben.
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